Werbeagentur DIVIICE konzipiert Master-Franchise-Store für footpower

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Die Gießener Werbeagentur DIVIICE entwickelte Design und Erscheinungsbild des neuen footpower-Flagshipstore. Mit Pfiff und einer gehörigen Portion Mut entstand in Gießen ein ungewöhnlich moderner Master für alle weiteren footpower-Franchise-Stores in Deutschland ...

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„Es ist nicht gerade das Standard-Business einer Agentur, für den Kunden auch Verkaufsräume zu konzipieren“, sagt Thomas Schmidt, Geschäftsführer von DIVIICE. „In diesem Fall war es jedoch nur konsequent. Wir haben footpower vom lokalen Geschäft bis zum heutigen überregionalen Franchise-Unternehmen begleitet und aufgebaut.“ Dazu brauchte es die richtigen Strategie, um das das Produkt von footpower – sensomotorische Schuh-Einlagen – ins rechte Licht zu rücken.

Ein ungewöhnliches Produkt

Sensomotorische Einlagen sehen auf den ersten Blick aus wie gewöhnliche Schuh-Einlagen, arbeiten aber nach einem anderen Prinzip: Die Muskel-Steuerung des Laufapparates wird durch gezielten Druck auf spezielle Nerven und Sehnen im Fuß beeinflusst. Der Effekt: Der Körper reguliert sich selbst und übt ein neues, richtiges Bewegungsmuster für den ganzen Bewegungsapparat ein – womit Schmerzen vermindert oder verhindert werden.

Die Einlagen unterscheiden sich für Laien optisch nicht von anderen Einlagen – sind also damit im Schaufenster kein attraktiver Blickfänger. Schaufenster waren bis vor einigen Jahren für die Orthopädie-Branche auch völlig überflüssig. Dadurch, dass die Krankenkassen bei den Leistungen jedoch immer stärker den Rotstift ansetzten, wurde statt der Ärzte der zahlende Endkunde zur Zielgruppe. Damit muss sich heute auch ein Geschäft für Orthopädietechnik attraktiv und einladend darstellen.

Stich in den Fuß

Klassische Schaufenster sind deshalb bei footpower passé. Durch die Fensterfronten blickt man direkt in den Laden, ein paar Pflanzen setzen optische Akzente. Schon das mannshohe aufgespannte Poster an der Front mit der Aufschrift „Schmerzen im Fuß?“ und dem Messer im Schuh als eindrücklicher Metapher spricht all jene sofort an, die diese Schmerzen nur zu gut kennen. Öffnen sie die Eingangstür aus Glas, führt sie ein breiter Weg aus Pflastersteinen gradlinig ans Ziel: Zur Empfangstheke. Und damit zu Schmerzfreiheit.

Lounge statt Orthopädietechnik

Dem ersten Schritt in den Laden folgt unweigerlich Erstaunen: „Wir haben das Geschäft konsequent im Stil einer Lounge konzipiert. Die Leute fühlen sich hier eher wie in einem Café“, betont Thomas Schmidt. Das offene Raumkonzept und auch die Farbgebung unterstreichen das: Das dunkle Parkett sorgt für eine warme Atmosphäre, zahlreiche Pflanzen lassen Behaglichkeit aufkommen, und die großen, hellen Sofas laden zum bequemen Sitzen ein.

Jeder Zentimeter des Raums und jedes Accessoire spiegeln die Grundeinstellung wieder: Hier ist ein Ort, an dem Menschen ihrem Körper etwas Gutes tun – hier gibt’s Lebensqualität. So wird das Warten auf die individuelle Versorgung zum angenehmen Augenblick der Entspannung.

Kunden fühlen sich verstanden

An den Wänden finden sich ebenfalls bis zur Decke reichende Fotografien, auch mit frechen Sprüchen garniert. Sie wenden sich direkt an die Zielgruppen: Läufer, die sprinten, Kinder die lachen, Geschäftsleute, die „gut drauf“ sind. All diese Menschen haben keine Schmerzen, das ist die Botschaft. Es hebt auch den präventiven Charakter der Einlagen hervor.

Natürlich kann sich der Kunde ebenfalls über die medizinischen Aspekte der Einlagen informieren. Doch die Infobereiche sind bewusst dezent gestaltet und etwas im Hintergrund gehalten. Lothar Jahrling, Geschäftsführer von footpower in Gießen, ist mit den Verkaufsräumen sehr zufrieden. „Es ist prima, wenn eine Agentur ein Unternehmen so engagiert und kompetent begleitet – bis in die Zielgerade“, sagt er.

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